Riesserseer Aufschwung vorerst gestoppt
16. November 2025
Heilbronner Falken zu effektiv für den SCR
Der SC Riessersee gegen die Heilbronner Falken – diese Paarung ist mittlerweile schon fast ein Klassiker im Eishockey - in der DEL 2 oder in der Oberliga. Man erinnert sich gern an viele spannende Partien – oft mit dem besseren Ende für die Werdenfelser. Wenngleich die Falken in der jüngeren Vergangenheit meist als Favorit gehandelt wurden, konnte der SCR am 2. Spieltag beim 6:4 drei Punkte aus Heilbronn entführen. Danach trennten sich aber die Wege: die Falken setzten sich in den Top-3 der Tabelle fest, während die Garmischer bis auf Rang 11 zurückfielen. Heilbronn begann in den ersten Minuten druckvoll, der SCR blieb zunächst abwartend und versuchte schnell nach vorn zu spielen. Patrick Mühlberger machte die erste größere Chance der Falken zunichte, im Gegenzug hätte das 1:0 für die Hausherren fallen können, wenn Lubor Dibelka statt einem Pass den Torabschluss gesucht hätte. Die erste Strafzeit überstand der SCR unbeschadet, die Räume wurden eng gemacht und Mühlberger stand sicher.
Nachdem die Weiß-Blauen in der 7. Minute eine Doppelchance versiebten, machten es die Falken besser: Nach einem Abwehrfehler stellte Ritchie alleinstehend auf 1:0. Der SCR wurde nun hektisch und suchte sein Heil in schnellen, riskanten Pässen nach vorn, was aber meist zu Icings führte. Heilbronn hingegen spielte das Eishockey, das man sich manchmal vom SCR wünschen würde: Mit Druck ins Angriffsdrittel kommen, die Scheibe schnell aufs Tor geben und dann vielleicht mal einen Abpraller verwerten. Das 2:0 und das 3:0 der Württemberger fielen beide nach diesem Muster.
Im zweiten Abschnitt versuchte es anfangs auch der SC Riessersee mit diesem Rezept – prompt entstand so etwas wie Gefahr vor dem Tor von Heilbronn. Das Engagement war dem Heimteam zunächst nicht abzusprechen, zu schnell verloren die Werdenfelser aber die Scheibe, zu oft schlichen sich Fehler im Passspiel ein. Heilbronn hatte viel zu viel Platz auf dem Eis und kam meistens ohne Garmischer Gegenwehr ins Angriffsdrittel. Ihre Effektivität zeigten die Falken erneut in der 23. Minute: Just erhöhte nach einer Druckphase der Gäste auf 4:0. Dass die Gäste dann den Fuß etwas vom Gas nahmen, konnte man ihnen nicht verdenken – gefährlich blieben sie aber jederzeit. Weiß-Blau besann sich wieder etwas auf das Körperliche und zeigte mehr Zug zum Tor, so dass auch der junge Falken-Goalie Jokinen keinen allzu langweiligen Abend erleben musste. Ein Überzahlspiel des SCR sah gut aus, mangels Zielgenauigkeit war aber keiner der Schüsse wirklich gefährlich. Im Schlussabschnitt bot sich das gleiche Bild: Der SC Riessersee war bemüht, auch nach vorn Akzente zu setzen. Das Tor machten trotzdem die Falken – wenngleich der Puck dem Torschützen Just sehr glücklich von der Brust ins Tor sprang. Ein Überzahlspiel von Heilbronn verteidigte der SCR danach gut weg und auch Torchancen gab es einige – gerade die Youngsters versuchten es einige Male beherzt. Ein 3-auf-2-Konter wurde dann gut zu Ende gespielt und Tobias Echtler versenkte einen strammen Schuss unhaltbar im Falken-Tor. Das 1:5 gab den Garmischern Auftrieb, zudem bekamen sie durch ein Powerplay noch eine Chance zur Ergebniskosmetik. Diese wurde nicht genutzt, doch der SCR gab sich noch nicht geschlagen und suchte weiter den Weg zum Tor. Die Falken ließen allerdings auch nochmals ihre Klasse aufblitzen: Das 1:6 durch Schams markierte den Endstand trotz eines erneuten Überzahlspiels für die Falken. Die 5-Minuten-Strafe gegen Risk war allerdings etwas fragwürdig, zumal die Partie bis dahin nicht überhart geführt wurde. Eine Partie, die mit Heilbronn einen verdienten Sieger hatte und mit dem SC Riessersee einen Verlierer, der erhobenen Hauptes vom Eis gehen konnte. Die Punkte muss man dann halt gegen die Tabellennachbarn holen.
Tore:
0:1 Ritchie (12.)
0:2 Schams (14.)
0:3 Ritchie (18.)
0:4 Just (23.)
0:5 Just (43.)
1:5 Echtler (51.)
1:6 Schams (57.)
Strafminuten: SCR 11 - Heilbronn 6
Zuschauer: 1189
Der SC Riessersee gegen die Heilbronner Falken – diese Paarung ist mittlerweile schon fast ein Klassiker im Eishockey - in der DEL 2 oder in der Oberliga. Man erinnert sich gern an viele spannende Partien – oft mit dem besseren Ende für die Werdenfelser. Wenngleich die Falken in der jüngeren Vergangenheit meist als Favorit gehandelt wurden, konnte der SCR am 2. Spieltag beim 6:4 drei Punkte aus Heilbronn entführen. Danach trennten sich aber die Wege: die Falken setzten sich in den Top-3 der Tabelle fest, während die Garmischer bis auf Rang 11 zurückfielen. Heilbronn begann in den ersten Minuten druckvoll, der SCR blieb zunächst abwartend und versuchte schnell nach vorn zu spielen. Patrick Mühlberger machte die erste größere Chance der Falken zunichte, im Gegenzug hätte das 1:0 für die Hausherren fallen können, wenn Lubor Dibelka statt einem Pass den Torabschluss gesucht hätte. Die erste Strafzeit überstand der SCR unbeschadet, die Räume wurden eng gemacht und Mühlberger stand sicher.
Nachdem die Weiß-Blauen in der 7. Minute eine Doppelchance versiebten, machten es die Falken besser: Nach einem Abwehrfehler stellte Ritchie alleinstehend auf 1:0. Der SCR wurde nun hektisch und suchte sein Heil in schnellen, riskanten Pässen nach vorn, was aber meist zu Icings führte. Heilbronn hingegen spielte das Eishockey, das man sich manchmal vom SCR wünschen würde: Mit Druck ins Angriffsdrittel kommen, die Scheibe schnell aufs Tor geben und dann vielleicht mal einen Abpraller verwerten. Das 2:0 und das 3:0 der Württemberger fielen beide nach diesem Muster.
Im zweiten Abschnitt versuchte es anfangs auch der SC Riessersee mit diesem Rezept – prompt entstand so etwas wie Gefahr vor dem Tor von Heilbronn. Das Engagement war dem Heimteam zunächst nicht abzusprechen, zu schnell verloren die Werdenfelser aber die Scheibe, zu oft schlichen sich Fehler im Passspiel ein. Heilbronn hatte viel zu viel Platz auf dem Eis und kam meistens ohne Garmischer Gegenwehr ins Angriffsdrittel. Ihre Effektivität zeigten die Falken erneut in der 23. Minute: Just erhöhte nach einer Druckphase der Gäste auf 4:0. Dass die Gäste dann den Fuß etwas vom Gas nahmen, konnte man ihnen nicht verdenken – gefährlich blieben sie aber jederzeit. Weiß-Blau besann sich wieder etwas auf das Körperliche und zeigte mehr Zug zum Tor, so dass auch der junge Falken-Goalie Jokinen keinen allzu langweiligen Abend erleben musste. Ein Überzahlspiel des SCR sah gut aus, mangels Zielgenauigkeit war aber keiner der Schüsse wirklich gefährlich. Im Schlussabschnitt bot sich das gleiche Bild: Der SC Riessersee war bemüht, auch nach vorn Akzente zu setzen. Das Tor machten trotzdem die Falken – wenngleich der Puck dem Torschützen Just sehr glücklich von der Brust ins Tor sprang. Ein Überzahlspiel von Heilbronn verteidigte der SCR danach gut weg und auch Torchancen gab es einige – gerade die Youngsters versuchten es einige Male beherzt. Ein 3-auf-2-Konter wurde dann gut zu Ende gespielt und Tobias Echtler versenkte einen strammen Schuss unhaltbar im Falken-Tor. Das 1:5 gab den Garmischern Auftrieb, zudem bekamen sie durch ein Powerplay noch eine Chance zur Ergebniskosmetik. Diese wurde nicht genutzt, doch der SCR gab sich noch nicht geschlagen und suchte weiter den Weg zum Tor. Die Falken ließen allerdings auch nochmals ihre Klasse aufblitzen: Das 1:6 durch Schams markierte den Endstand trotz eines erneuten Überzahlspiels für die Falken. Die 5-Minuten-Strafe gegen Risk war allerdings etwas fragwürdig, zumal die Partie bis dahin nicht überhart geführt wurde. Eine Partie, die mit Heilbronn einen verdienten Sieger hatte und mit dem SC Riessersee einen Verlierer, der erhobenen Hauptes vom Eis gehen konnte. Die Punkte muss man dann halt gegen die Tabellennachbarn holen.
Tore:
0:1 Ritchie (12.)
0:2 Schams (14.)
0:3 Ritchie (18.)
0:4 Just (23.)
0:5 Just (43.)
1:5 Echtler (51.)
1:6 Schams (57.)
Strafminuten: SCR 11 - Heilbronn 6
Zuschauer: 1189
