SCR VERLIERT HOCH IN MEMMINGEN
15. Februar 2026
Kein Land in Sicht im „Endspiel Nr. 5“
Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen gegen direkte Konkurrenten um einen Platz in den Pre-Playoffs traten die Profis des SC Riessersee heute beim Tabellenzweiten ECDC Memmingen Indians an. Markus Jocher hatte die letzten sechs Partien zu „Endspielen“ erklärt, beginnend mit dem knappen Heimsieg gegen Höchstadt am Freitagabend. Zugleich betonte der SCR-Coach, dass sein Team mit einer guten Defensivleistung auch beim hohen Favoriten etwas mitnehmen könne.
Dass Weiß-Blau nach knapp zwei Minuten bereits das erste Gegentor kassierte, war damit bestimmt nicht gemeint. Doch der SCR schlug umgehend zurück und glich nach 31 Sekunden durch Glas-Bader aus. Sein Tor durch Abfälschen wurde erst nach Videobeweis gegeben. Danach hatten beide Teams Spielanteile, den Unterschied machten die besseren Special Teams. Während der SC Riessersee seine erste Überzahlsituation nicht nutzte, war Memmingen zweimal im Powerplay erfolgreich. So gingen die Allgäuer mit 3:1 in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel blieben die Indians effektiv, bereits nach drei Minuten trafen sie zum 4:1. Der SCR blieb offensiv harmlos und in der Defensive nicht aufmerksam genug: Colley vergab aus guter Position, im Gegenzug konnte Memmingen so gut wie ungestört auf 5:1 erhöhen. Dies veranlasste Jocher zu einer Auszeit, für Mühlberger ging Mechel zwischen die Pfosten. In der Folge blieben beide Teams in ihren Angriffen ungenau. Andi Mechel allerdings zeigte sich mit tollen Paraden auf der Höhe. Nachdem Armstrong-Kingkade zum zwischenzeitlichen 5:2 traf, stellten die Indians im Powerplay auf 6:2. Höller saß auf der Strafbank, wo man - wie jeder weiß - keine Spiele gewinnen kann. Memmingen erzielte noch das 7:2, der SCR kam durch Glas-Bader Sekunden vor Drittelende noch zum 7:3.
Bereits in der ersten Minute des Schlussdrittels lief der SCR in einen Konter: 8:3. Nachdem Allavena in die Kühlbox wanderte, konnten die Hausherren ihre Überzahl-Torquote weiter ausbauen: 9:3. Die Schiedsrichter wollten den Ruf der Memminger Fans nach dem zehnten Treffer nachkommen und schickten reihenweise SCR-Spieler nach alltäglichen Zweikämpfen auf die Strafbank. Höhepunkt der fragwürdigen Entscheidungen war die Matchstrafe gegen Thomas Schmid. Im fünfminütigen Powerplay fiel zwangsläufig das Tor zum 10:3 für die Allgäuer, nach einer 3:5-Unterzahl aus Garmischer Sicht auch noch das 11:3 und drei Minuten vor dem Ende das 12:3.
Tore:
1:0 Spurgeon (2.)
1:1 Glas-Bader (3.)
2:1 Blake (13., PP)
3:1 Svedlund (20., PP)
4:1 Lillich (24.)
5:1 Svedlund (27.)
5:2 Armstrong-Kingkade (32.)
6:2 Brassard (36., PP)
7:2 Lillich (37.)
7:3 Glas-Bader (40.)
8:3 Ouderkirk (41.)
9:3 Gams (46., PP)
10:3 Beauchemin-Brassard (52., PP)
11:3 Ouderkirk (55.)
12:3 Spurgeon (58.)
Strafminuten: ECDC 2 – SCR 39
Zuschauer: 1824
Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen gegen direkte Konkurrenten um einen Platz in den Pre-Playoffs traten die Profis des SC Riessersee heute beim Tabellenzweiten ECDC Memmingen Indians an. Markus Jocher hatte die letzten sechs Partien zu „Endspielen“ erklärt, beginnend mit dem knappen Heimsieg gegen Höchstadt am Freitagabend. Zugleich betonte der SCR-Coach, dass sein Team mit einer guten Defensivleistung auch beim hohen Favoriten etwas mitnehmen könne.
Dass Weiß-Blau nach knapp zwei Minuten bereits das erste Gegentor kassierte, war damit bestimmt nicht gemeint. Doch der SCR schlug umgehend zurück und glich nach 31 Sekunden durch Glas-Bader aus. Sein Tor durch Abfälschen wurde erst nach Videobeweis gegeben. Danach hatten beide Teams Spielanteile, den Unterschied machten die besseren Special Teams. Während der SC Riessersee seine erste Überzahlsituation nicht nutzte, war Memmingen zweimal im Powerplay erfolgreich. So gingen die Allgäuer mit 3:1 in die Drittelpause.
Im zweiten Drittel blieben die Indians effektiv, bereits nach drei Minuten trafen sie zum 4:1. Der SCR blieb offensiv harmlos und in der Defensive nicht aufmerksam genug: Colley vergab aus guter Position, im Gegenzug konnte Memmingen so gut wie ungestört auf 5:1 erhöhen. Dies veranlasste Jocher zu einer Auszeit, für Mühlberger ging Mechel zwischen die Pfosten. In der Folge blieben beide Teams in ihren Angriffen ungenau. Andi Mechel allerdings zeigte sich mit tollen Paraden auf der Höhe. Nachdem Armstrong-Kingkade zum zwischenzeitlichen 5:2 traf, stellten die Indians im Powerplay auf 6:2. Höller saß auf der Strafbank, wo man - wie jeder weiß - keine Spiele gewinnen kann. Memmingen erzielte noch das 7:2, der SCR kam durch Glas-Bader Sekunden vor Drittelende noch zum 7:3.
Bereits in der ersten Minute des Schlussdrittels lief der SCR in einen Konter: 8:3. Nachdem Allavena in die Kühlbox wanderte, konnten die Hausherren ihre Überzahl-Torquote weiter ausbauen: 9:3. Die Schiedsrichter wollten den Ruf der Memminger Fans nach dem zehnten Treffer nachkommen und schickten reihenweise SCR-Spieler nach alltäglichen Zweikämpfen auf die Strafbank. Höhepunkt der fragwürdigen Entscheidungen war die Matchstrafe gegen Thomas Schmid. Im fünfminütigen Powerplay fiel zwangsläufig das Tor zum 10:3 für die Allgäuer, nach einer 3:5-Unterzahl aus Garmischer Sicht auch noch das 11:3 und drei Minuten vor dem Ende das 12:3.
Tore:
1:0 Spurgeon (2.)
1:1 Glas-Bader (3.)
2:1 Blake (13., PP)
3:1 Svedlund (20., PP)
4:1 Lillich (24.)
5:1 Svedlund (27.)
5:2 Armstrong-Kingkade (32.)
6:2 Brassard (36., PP)
7:2 Lillich (37.)
7:3 Glas-Bader (40.)
8:3 Ouderkirk (41.)
9:3 Gams (46., PP)
10:3 Beauchemin-Brassard (52., PP)
11:3 Ouderkirk (55.)
12:3 Spurgeon (58.)
Strafminuten: ECDC 2 – SCR 39
Zuschauer: 1824
