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Der SCR kämpft - der Favorit siegt

Der SCR kämpft - der Favorit siegt

25. Januar 2026
DEL2 - Absteiger Selber Wölfe zu abgebrüht für unser junges Team
Mit nur einem Zähler aus Erding heimgekehrt, war das Team des SC Riessersee heute in der Pflicht, auch gegen den starken Tabellenvierten aus Selb Punkte zu holen, um weiterhin auf einem Pre-Playoff-Platz zu bleiben. Außer den längerfristigen Ausfällen war heute das Fehlen von Jannick Stein und Anselm Gerg zu verkraften. Am „2. Tag der Schulen und Vereine“ ermöglichte der frühe Spielbeginn zahlreichen Zuschauern den Besuch im OEZ, darunter auch vier Fanbusse und einige Dutzend Selbstfahrer aus Selb.
 

Die Fans sahen einen fulminanten Beginn des 1. Drittels. In den ersten beiden Minuten hatten die Hausherren bereits drei dicke Chancen, bevor die Gäste in Minute 3 auch gefährlich wurden. Dann aber spielte sich Selb das erste Mal im SCR-Drittel fest, die Gastgeber reagierten nur zögerlich und das 1:0 für die Wölfe folgte. Wieder einmal hatte man es dem Gegner viel zu leicht gemacht. Im Gegenzug ließ Nik Armstrong-Kingkade seine Gelegenheit liegen. Selb erhöhte den Druck und in der 7. Minute auf 2:0, erneut durch Passivität der SCR-Spieler begünstigt. Nach dem Powerbreak fingen sich die Werdenfelser, checkten erfolgreich vor und fingen die Wölfe oft schon an der blauen Linie ab. Das zahlte sich aus: Parker Colley per Abfälscher, Armstrong-Kingkade aus vollem Lauf und aus geringer Distanz sowie Steinhübel im Slot: Chance um Chance konnte man sich erarbeiten. Allerdings war entweder der Selber Goalie hellwach oder man schoss nicht platziert genug. So ging man ohne eigenen Treffer in die Pause.

Der Sportclub startete in den Mittelabschnitt, als hätte er Powerplay: Steinhübel kam zum ersten Abschluss, konnte aus bester Position aber nicht treffen. Danach je eine Chance auf beiden Seiten, der SCR schaffte es nicht, einen 3-auf-1-Konter zu verwerten und hatte Glück beim Selber Gegenzug. Unmittelbar darauf aber traf Jesse Roach bei seinem Alleingang. Vom rechten Bullypunkt wuchtete er dem Torhüter die Scheibe zwischen den Schonern durch. Nur 16 Sekunden später stellten die Wölfe jedoch auf 3:1: Patrick Mühlberger konnte einen ersten Schlagschuss parieren, den Abpraller aber nicht, da ihn der eigene Verteidiger behinderte. Das beflügelte die Selber Wölfe. Der SCR aber ging in den Forecheck, verteidigte hinten leidenschaftlich und erkämpfte sich vorn weitere Chancen. Doch weder vollendeten Neiger und Raubal ihren Konter, noch traf Höller freistehend. Das sollte sich rächen: Die Wölfe erhöhten mit ihrer erst dritten ernstzunehmenden Chance im Mitteldrittel auf 4:1: Der (jetzt eigentlich aufmerksameren) SCR-Abwehr war zum allerersten Mal ein Stürmer des Gegners zum Konter entwischt. Wieder fightete Markus Jochers Team zurück und kam durch Colley zum Torschuss. Doch kurz darauf musste der wieder einmal laufstärkste Garmischer auf die Strafbank. Selb baute 18 Sekunden vor Ablauf des Powerplays die Führung auf 5:1 aus. Dass das Feuer noch nicht erloschen war, zeigte Captain Thomas Schmid mit einer schönen Rauf-Einlage gegen den Selber Nemec und nur Sekunden vor Drittelende kam sein Team sogar nochmals gefährlich vor des Gegners Gehäuse.
 

Als Colley kurz nach Drittelbeginn erneut auf die Strafbank ging, musste man schon einen höheren Rückstand befürchten, doch das Penalty-Killing des SCR war diesmal erfolgreich. Das Spiel flachte, dem Spielstand geschuldet, nun doch merklich ab. Alex Höller vergab wiederholt eine gute Chance, der SCR dann im Powerplay: Schön anzusehen, aber mit nur zwei Torschüssen. Nach dem Powerbreak wiederholte sich das Spielchen: Zunächst die Wölfe in Überzahl, der SCR aber mit viel Widerstandskraft. Dann der SCR mit einem Mann mehr: Optisch überlegen, aber nicht effektiv. So endete das letzte Drittel ohne Tore oder nennenswerte Höhepunkte. Erwähnenswert war auf jeden Fall der gute Besuch im Stadion: 2.156 Zuschauer wollten diese Partie sehen.


Tore:
0:1 Rubin (04.)
0:2 Gauch (06.)
1:2 Roach (25.)
1:3 Kuqi (25.)
1:4 Pauker (34.)
1:5 Nemec (38.)

Strafminuten: SCR 10 – Selb 10
Zuschauer: 2156

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