Keine Überraschung in Deggendorf
02. Januar 2026
SCR kommt beim Tabellenführer unter die Räder
Der SC Riessersee musste am heutigen Freitagabend auswärts beim Deggendorfer SC antreten. Nach wie vor fehlten den Werdenfelsern wichtige Spieler, auch Anselm Gerg war nicht dabei. Immerhin konnte man durch die Nominierung von Johannes Mittermaier mit drei Verteidigungsreigen agieren. Doch Paroli bieten konnte man den Niederbayern eigentlich zu keiner Phase der Partie.
Den Grundstein für den Sieg legte der Tabellenführer bereits im ersten Drittel mit einer 4:0-Führung. Just nachdem eine frühe Strafe gegen den SCR abgelaufen war, fiel der erste Treffer für die Hausherren durch Stloukal (4.). Der Jubel war noch nicht verklungen, da prallte der Puck unglücklich von einem Garmischer ab und fiel dem Deggendorfer Harrison genau auf den Schläger: 2:0 (5.). Der SCR schwamm sich danach etwas frei, Armstrong-Kingkade verfehlte bei einem Konter aber das leere Tor. Bis zur 10. Minute schien es, als könnte Weiß-Blau das Schicksal noch abwenden, Armstrong-Kingkade hatte sogar noch zwei gute Chancen. Nach dem Powerbreak allerdings gehörte das Eis wieder ganz dem DSC. Das Spiel verlor an Tempo und Patrick Mühlberger und seine Vorderleute kurzzeitig den Überblick: Der SCR-Goalie und Echtler behinderten sich gegenseitig, so dass erneut Harrison den Puck ins Tor spitzeln konnte (16.). Nach nur 30 Sekunden erhöhte der DSC mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie auf 4:0 (Humberstone, 17.). Diesmal konnte Mühlberger wenig dagegen tun, verließ aber trotzdem entnervt seinen Kasten und machte Platz für Andi Mechel.
In Drittel 2 begann Deggendorf druckvoll, der SCR hatte aber die besseren Chancen. In der 5. Minute jedoch das Deja-Vu. Erneut Unterzahl nach der zweiten Strafe gegen Neiger, die man aber überstand. Kaum komplett, musste man jedoch den nächsten Gegentreffer hinnehmen: Ein Sonntagsschuss von Dylan Jackson schlug unhaltbar im Torwinkel ein: 5:0 (28.). Der SCR schenkte jetzt im eigenen Drittel immer wieder unnötig den Puck her, ein extrem harmloses Powerplay kam dazu und brachte so Erinnerungen an vergangene (unrühmliche) Zeiten zurück. Verständlich, dass die Niederbayern ein wenig Tempo rausnahmen, was u. a. Armstrong-Kingkade erneut zwei Großchancen bescherte. Ohne Torerfolg jedoch - wie gehabt. Als der SCR gedanklich schon in der Kabine war und sich in der eigenen Zone passiv verhielt, bestraften dies die Niederbayern umgehend. Wieder war es Dylan Jackson, der einen weiteren unglücklichen Abpraller verwertete: 6:0 (40.), Drittelende.
Im letzten Spielabschnitt zeigte sich, wo die Schwachstellen im Garmischer Spiel liegen: Nach vorn spielte man teilweise ansehnlich (aber nicht effektiv), hinten war man aber fahrlässig und mit der Schnelligkeit der ersten beiden Deggendorfer Sturmreihen überfordert. Beim 7:0 (Dylan Jackson, 43.) servierte man dem Torschützen den Puck selbst auf die Kelle, beim 8:0 (Ty Jackson, 44.) konnte man nur staunend zuschauen, was das kanadische Brüderpaar aufs Eis zauberte. Immerhin konnte Andi Mechel mit einem Monster-Save zeigen, dass der Funke des sportlichen Ehrgeizes noch nicht erloschen war. Dass es für SCR-Kapitän Tobi Echtler aber ein gebrauchter Abend war, ließ sich spätestens am Eigentor zum 9:0 (offiziell Ty Jackson, 54.) festmachen. Bassler stellte den Deggendorfer Sieg noch auf zweistellig (59.), während Parker Colley mit dem einzigen SCR-Treffer des Abends dem Ex-Nationaltorhüter Pielmeier den Shut-Out vermieste (59.).
So schräg es klingen mag: Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass man die Niederlage mit einer besseren Chancenauswertung durchaus hätte moderater gestalten können, der Deggendorfer Sieg ist aber - auch in dieser Höhe - völlig verdient.
Tore:
1:0 Stloukal (4.)
2:0 Harrison (5.)
3:0 Harrison (16.)
4:0 Humberstone (17.)
5:0 D. Jackson (28.)
6:0 D. Jackson (40.)
7:0 D. Jackson (43.)
8:0 T. Jackson (44.)
9:0 T. Jackson (54.)
10:0 Bassler (58.)
10:1 Colley (58.)
Strafminuten: Deggendorf 2– SCR 4
Zuschauer: 1769
Der SC Riessersee musste am heutigen Freitagabend auswärts beim Deggendorfer SC antreten. Nach wie vor fehlten den Werdenfelsern wichtige Spieler, auch Anselm Gerg war nicht dabei. Immerhin konnte man durch die Nominierung von Johannes Mittermaier mit drei Verteidigungsreigen agieren. Doch Paroli bieten konnte man den Niederbayern eigentlich zu keiner Phase der Partie.
Den Grundstein für den Sieg legte der Tabellenführer bereits im ersten Drittel mit einer 4:0-Führung. Just nachdem eine frühe Strafe gegen den SCR abgelaufen war, fiel der erste Treffer für die Hausherren durch Stloukal (4.). Der Jubel war noch nicht verklungen, da prallte der Puck unglücklich von einem Garmischer ab und fiel dem Deggendorfer Harrison genau auf den Schläger: 2:0 (5.). Der SCR schwamm sich danach etwas frei, Armstrong-Kingkade verfehlte bei einem Konter aber das leere Tor. Bis zur 10. Minute schien es, als könnte Weiß-Blau das Schicksal noch abwenden, Armstrong-Kingkade hatte sogar noch zwei gute Chancen. Nach dem Powerbreak allerdings gehörte das Eis wieder ganz dem DSC. Das Spiel verlor an Tempo und Patrick Mühlberger und seine Vorderleute kurzzeitig den Überblick: Der SCR-Goalie und Echtler behinderten sich gegenseitig, so dass erneut Harrison den Puck ins Tor spitzeln konnte (16.). Nach nur 30 Sekunden erhöhte der DSC mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie auf 4:0 (Humberstone, 17.). Diesmal konnte Mühlberger wenig dagegen tun, verließ aber trotzdem entnervt seinen Kasten und machte Platz für Andi Mechel.
In Drittel 2 begann Deggendorf druckvoll, der SCR hatte aber die besseren Chancen. In der 5. Minute jedoch das Deja-Vu. Erneut Unterzahl nach der zweiten Strafe gegen Neiger, die man aber überstand. Kaum komplett, musste man jedoch den nächsten Gegentreffer hinnehmen: Ein Sonntagsschuss von Dylan Jackson schlug unhaltbar im Torwinkel ein: 5:0 (28.). Der SCR schenkte jetzt im eigenen Drittel immer wieder unnötig den Puck her, ein extrem harmloses Powerplay kam dazu und brachte so Erinnerungen an vergangene (unrühmliche) Zeiten zurück. Verständlich, dass die Niederbayern ein wenig Tempo rausnahmen, was u. a. Armstrong-Kingkade erneut zwei Großchancen bescherte. Ohne Torerfolg jedoch - wie gehabt. Als der SCR gedanklich schon in der Kabine war und sich in der eigenen Zone passiv verhielt, bestraften dies die Niederbayern umgehend. Wieder war es Dylan Jackson, der einen weiteren unglücklichen Abpraller verwertete: 6:0 (40.), Drittelende.
Im letzten Spielabschnitt zeigte sich, wo die Schwachstellen im Garmischer Spiel liegen: Nach vorn spielte man teilweise ansehnlich (aber nicht effektiv), hinten war man aber fahrlässig und mit der Schnelligkeit der ersten beiden Deggendorfer Sturmreihen überfordert. Beim 7:0 (Dylan Jackson, 43.) servierte man dem Torschützen den Puck selbst auf die Kelle, beim 8:0 (Ty Jackson, 44.) konnte man nur staunend zuschauen, was das kanadische Brüderpaar aufs Eis zauberte. Immerhin konnte Andi Mechel mit einem Monster-Save zeigen, dass der Funke des sportlichen Ehrgeizes noch nicht erloschen war. Dass es für SCR-Kapitän Tobi Echtler aber ein gebrauchter Abend war, ließ sich spätestens am Eigentor zum 9:0 (offiziell Ty Jackson, 54.) festmachen. Bassler stellte den Deggendorfer Sieg noch auf zweistellig (59.), während Parker Colley mit dem einzigen SCR-Treffer des Abends dem Ex-Nationaltorhüter Pielmeier den Shut-Out vermieste (59.).
So schräg es klingen mag: Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass man die Niederlage mit einer besseren Chancenauswertung durchaus hätte moderater gestalten können, der Deggendorfer Sieg ist aber - auch in dieser Höhe - völlig verdient.
Tore:
1:0 Stloukal (4.)
2:0 Harrison (5.)
3:0 Harrison (16.)
4:0 Humberstone (17.)
5:0 D. Jackson (28.)
6:0 D. Jackson (40.)
7:0 D. Jackson (43.)
8:0 T. Jackson (44.)
9:0 T. Jackson (54.)
10:0 Bassler (58.)
10:1 Colley (58.)
Strafminuten: Deggendorf 2– SCR 4
Zuschauer: 1769
