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Mit Rückenwind ins zweite Punktspielwochenende

Mit Rückenwind ins zweite Punktspielwochenende

24. September 2026

Freitag in Selb – Sonntag, 17:30 Uhr Heimspiel gegen Heilbronn

Zwei Spiele, zwei Siege, sechs Punkte – besser hätte der Start in die neue Oberliga-Saison für die Weiß-Blauen kaum laufen können. Nach dem Auftaktsieg gegen die Passau Black Hawks legte die Mannschaft von Headcoach Leif Carlsson am Sonntag beim EV Füssen nach und grüßt nach zwei Spieltagen von der Tabellenspitze. Eine Momentaufnahme, die nach gerade einmal zwei absolvierten Partien natürlich noch keine große Aussagekraft besitzt – für die geschundene Fanseele der Weiß-Blauen ist der Blick auf die Tabelle aber trotzdem eine schöne Momentaufnahme.

Nun wartet das zweite Punktspielwochenende auf den SCR und dabei stehen zwei anspruchsvolle Aufgaben auf dem Programm. Am Freitag, 25. September, geht es zu den Selber Wölfen. Spielbeginn im Selber Eisstadion ist um 19:45 Uhr. Am Sonntag folgt dann das Heimspiel gegen die Heilbronner EC Falken. Der Puck fällt um 17:30 Uhr im heimischen Olympia-Eissportzentrum.

Mit der Fahrt nach Selb steht dabei gleich eine der längsten Auswärtsreisen der gesamten Oberliga-Saison an. Gemeinsam mit Heilbronn zählt Selb zu den weitesten Auswärtsstrecken für die Werdenfelser: Rund 370 Kilometer liegen zwischen dem Olympia-Eissportzentrum in Garmisch-Partenkirchen und dem Selber Eisstadion. Nach der langen Fahrt gilt es für die Mannschaft, schnell in den Spielrhythmus zu finden und die gute Energie aus den ersten beiden Saisonspielen mitzunehmen.

Kapitän Johansson: „Die richtige Balance und die richtige Einstellung“

Kapitän Robin Johansson blickt zufrieden auf den perfekten Saisonstart zurück. Nervosität angesichts der durchwachsenen Ergebnisse in der Vorbereitung sei bei ihm und der Mannschaft nicht aufgekommen.

„Natürlich sind wir mit diesem Start in die Saison sehr zufrieden und positiv gestimmt. Das gibt der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen und den Glauben daran, weiter hart zu arbeiten. Jetzt stehen die nächsten Spiele an und wir müssen uns bestmöglich darauf vorbereiten“, erklärt Johansson.

Die Ergebnisse der Vorbereitung wollte der Kapitän ohnehin nicht überbewerten. Entscheidend sei vielmehr gewesen, die eigene Spielweise kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Ich habe den Ergebnissen in der Vorbereitung nicht zu viel Bedeutung beigemessen. Wichtig ist, dass wir jeden Tag an unserem Spiel arbeiten und uns ständig verbessern. Es braucht Zeit, neue Systeme zu verinnerlichen und als Mannschaft zusammenzuwachsen. Ich habe aber das Gefühl, dass wir uns von Woche zu Woche weiterentwickelt haben. Es geht darum, nicht zu euphorisch und auch nicht zu negativ zu werden, sondern die richtige Balance und die richtige Einstellung zu finden.“

Auch persönlich sieht Johansson noch Luft nach oben. „Es läuft okay. Ich habe hohe Ansprüche an mich selbst und bin überzeugt, dass ich noch mehr aus meinem Spiel herausholen kann. Wir haben verschiedene Kombinationen ausprobiert und beginnen langsam, einen guten Rhythmus zu finden.“

„Ein Privileg, hier leben und Eishockey spielen zu dürfen“

Seit seinem Wechsel nach Garmisch-Partenkirchen hat sich der Kapitän inzwischen auch abseits des Eises eingelebt. Die neue Heimat gefällt ihm dabei ausgesprochen gut.

„Ja, ich fühle mich hier wirklich sehr wohl. Garmisch-Partenkirchen ist eine wunderschöne Mischung. Wir haben die Berge und ich mag besonders den alten Ortskern. Dort gibt es schöne Restaurants, aber auch modernere Straßen mit Geschäften und Cafés“, erzählt Johansson.

Auch beim Ankommen in seiner neuen Heimat habe der Verein ihn von Beginn an unterstützt: „Der Klub hat sich vom ersten Tag an sehr gut um mich gekümmert. Ich empfinde es als Privileg, an einem Ort wie Garmisch-Partenkirchen leben und Eishockey spielen zu dürfen. Ich freue mich darauf, die Gegend während der Saison noch weiter zu erkunden.“

Nun gilt der Fokus allerdings wieder ganz dem Eishockey. Mit den Selber Wölfen wartet am Freitag zunächst eine lange Auswärtsfahrt, ehe am Sonntag mit Heilbronn ein weiterer ambitionierter Gegner im Olympia-Eissportzentrum gastiert.

Sechs Punkte sind ein perfekter Start – jetzt wollen die Weiß-Blauen den Rückenwind mitnehmen und auch am zweiten Punktspielwochenende alles für weitere Punkte geben.

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