Testspiel in Memmingen abgesagt

- Zwei weitere Positive Covid 19 Fälle innerhalb der Mannschaft –

Bei weiteren Reihentestungen auf den Covid19 Erreger wurden innerhalb der Mannschaft zwei weitere Spieler positiv getestet. Das Ergebnis der restlichen Mannschaft sowie Trainer und Betreuerteam fiel bei den Doppeltestungen negativ aus. Das Testspiel in Memmingen, das für den kommenden Samstag geplant war, muss daher ausfallen.

“Wir sind natürlich erstmal erleichtert, dass die meisten Testungen negativ ausgefallen sind. Wir wünschen unseren drei positiv getesteten Jungs alles Gute und eine schnelle Genesung. Den Betroffenen geht es, Gott sei Dank, soweit ganz gut!
Thema Lockdown light – wir haben in den letzten Wochen und Tagen gesehen, wie schwierig es ist, Spiele für die Vorbereitung zu planen und umzusetzen. Wir haben ein sehr sehr gutes Hygienekonzept erstellt, welches gegen Memmingen hervorragend funktioniert hat. Mit dem Ergebnis und wie es gelaufen ist, waren wir sehr zufrieden. Die Umsetzung war ein Kraftakt, aber alle haben zusammengehalten und an einem Strang gezogen. Bei unseren Sponsoren, Helfern und Mitarbeitern möchten wir uns hierfür bedanken. Ich habe das Gefühl, dass alle hinter dem Verein stehen und uns unterstützen wollen. Aktuell suchen wir auch nach Möglichkeiten, unseren Partnern und Fans ein noch verbessertes und attraktiveres Angebot auf Sprade TV zu bieten, sollten die Spiele ersteinmal ohne Zuschauer stattfinden müssen. Unser Ziel ist es, vor Fans zu spielen - dafür arbeiten wir jeden Tag - unser Sport lebt von Emotionen und dazu gehören unsere FANS!
Gemeinsam mit dem Gesundsheitsamt und den Gemeindewerken suchen wir nach Lösungen, um den Eishockeysport im Werdenfelser Land zu erhalten. Trotz der hohen Hürden der Politik möchten wir uns ausdrücklich bei der 1. und 2. Bürgermeisterin vom Markt Garmisch-Partenkirchen - Frau Koch und Frau Zolk - sowie beim Vorstand der Gemeindewerke, Herrn Wodan Lichtmess, für die Unterstützung und den konstruktiven Austausch bedanken. Ich glaube nicht, dass die Politik den Sport sterben lassen wird. Viele Aussagen machen uns Mut, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Die Situation ist in sportlicher sowie in wirtschaftlicher Hinsicht nicht einfach. Daher sind aktuell auch keine Verstärkungen des Kaders geplant, da sie schlicht nicht finanzierbar sind. Ausnahme könnten nur Spieler mit einheimischen Wurzeln sein, welche aufgrund der Verzögerungen oder Absagen anderer Ligen auf den Markt kommen könnten. Wir geben alles, dass der SC Riessersee und das Eishockey die Mannschaftssportart Nummer 1 im Werdenfelser Land bleibt.” so der Geschäftsführer Panagiotis Christakakis.