Innsbrucker Haie - SC Riessersee
Innsbruck, 03.09.2011
"Schwere Beine" und dadurch 6:5 verloren
Die Weiß-Blauen haben das Spiel bei den Innsbrucker Haien mit 6:5 verloren. Die Tore für den SCR erzielten: Dibelka, Zilla, Rimbeck, Vollmer und Appel. Torhüter Daniel Huber spielte 60 Minuten und es ist davon auszugehen, daß Harti Wild beim nächsten Vorbereitungsspiel –Sonntag, 04.09.11 um 19Uhr gegen Kaufbeuren – das Tor hüten wird.
Der SCR ging bereits nach 12 Sekunden durch Lubor Dibelka in Führung, clever „klaute" er einem unachtsamen Tiroler den Puck und setzte sich gegen drei Gegner durch. Die Freude über die Führung dauerte gerade mal eine Minute und es stand 1:1. Weitere fünf Minuten später schlug der Puck aus einem beinahe unmöglichen Schusswinkel im Kreuzeck im SCR Gehäuse zum 2:1 ein. Während der exRiesserseer Beni Schennach auf der Strafbank schmorte, zog Tyson Marsh von der blauen Linie ab, Torhüter Seidl konnte nur nach vorne abprallen lassen und Justin Zilla sagte artig danke mit dem 2:2 Ausgleichstreffer. Das 2:3 durch Michael Rimbeck war eine Kopie vom 2:2, nur daß diesesmal David Appel den Schlagschuss abfeuerte. Sehenswert war das Tor in Unterzahl durch Florian Vollmer. Dibelka fing einen Pass ab, startete auf dem linken Flügel zog vors Tor – sah den heranstürmenden Vollmer, legte die Scheibe quer und Vollmer hatte keine Mühe den Puck zu versenken. 7 Sekunden vor Ende des ersten Drittels verkürzte Innsbrucks Topstar Rem Murray auf 3:4. Anfang des Mittelabschnitts erhöhte zunächst David Appel auf 3:5 in numerischer Überzahl. Das 4:5 markierte der ex NHL Profi Rem Murray in der 24.Minute.
Das harte Training der letzten Tage machte sich ab dem Ende des zweiten Drittels bemerkbar, die Beine wurden zunehmend schwerer. Dazu kamen noch die verletzungsbedingten Ausfälle von Kapitän Tim Regan- der bereits im ersten Drittel durch einen rüden Bandencheck passen musste- und Justin Zilla der sich ab Mitte des zweiten Drittels nur noch als Zuschauer betätigen konnte. In der Schlussphase des zweiten Drittels fingen sich die Werdenfelser zwei weitere Gegentreffer ein und so stand es nach zwei Dritteln 6:5 für die Hausherren. Vor dem Spiel witzelte noch Geschäftsführer Ralph Bader, „das Spiel geht 10:8 aus". Soviele Tore gab es dann doch nicht mehr, der Schlussabschnitt endete torlos. Die Hälfte der sechs Gegentreffer, nämlich drei, steuerte der ex NHL Profi Rem Murray bei. Der mittlerweile 39Jährige bestritt in seiner Karriere über 600 Spiele in der besten Liga der Welt.





