SCR vs. Dresdner Eislöwen
21.02.2012 - SCR Offensive fand kein Durchkommen - Fehler wurden gnadenlos bestraft Gleich drei Ausfälle musste Trainer Zdenek Travnicek kompensieren, nach dem langzeitverletzten Tobi Biersack hat sich nun noch Christian Völk und Greg Collins in den Krankenstand abgemeldet. Durch den Ausfall von Verteidiger Völk musste Alex Deilert und Brock Sheahan doppelschichten fahren. Für Greg Collins spielte Florian Vollmer zwischen der Tschechenkombo Appel und Dibelka.
Das Spiel war arm an Höhepunkten - beide Teams neutralisierten sich weitestgehenst und es kam zu sehr wenigen Tormöglichkeiten. Die Dresdner Eislöwen rührten geschickt in der Mittelzone Beton an und damit gab es so gut wie kein Durchkommen für die SCR Offensivspieler. Das Szenario glich der ersten Begegnung des SCR gegen die Gäste aus Sachsen am 07.10.11 - frei nach dem Hollywoodstreifen:"Täglich grüßt das Murmeltier". Die beste Möglichkeit auf Seiten des SCR hatte Lubor Dibelka in der 15.Minute auf der Kelle, als er mutterseelenallein auf das Gehäuse der Dresdner Eislöwen zusteuern konnte. Der Torhüter der Gäste Silverthorn brauchte allerdings nicht groß eingreifen, da dem Topskorer aus Tschechien die Scheibe vor dem Tor versprang. Mit dem leistungsgerechten 0:0 ging es in den Mittelabschnitt. In der 37.Spielminute hatte David Appel in Überzahl, nach einem perfekten Pass von Florian Vollmer, die Chance zum 1:0. Der Onetimer verfehlte nur knapp sein Ziel. Nicht einmal eine Minute später kam es zu einem haarsträubenden Fehler im Überzahlspiel der Weiß-Blauen. Die Scheibe wird nach einem Schuss in die Ecke abgelenkt, beide Riesserseer Verteidiger rennen der Scheibe hinterher wie Kleinstschüler. Als Brock Sheahan merkte, dass das eine schlechte Idee ist, war es schon zu spät. Dresdens Torjäger Pat Jarrett hatte sich längst nach vorne orientiert wartete auf den langen Pass, den er auch prompt bekam. Sheahan sah nur noch seine Rücklichter, denn Jarrett hatte bereits einen zu großen Vorsprung und konnte im direkten Duell gegen SCR Goalie Harti Wild den Puck im Tor unterbringen. Sieben Sekunden vor der Pausensirene landete ein Schlenzer vom gebürtigen Landshuter Dominik Hammer im Kreuzeck von Wilds Gehäuse. Der Schuss war einfach nur gut und Harti Wild hatte keine freie Sicht. Im Schlussabschnitt traten die Werdenfelser aggresiver auf und versuchten mit einem 2-Mann Forechecking den Gegner unter Druck zu setzen. Dadurch kamen der SCR nochmal zu guten Möglichkeiten (Regan, Richter und Appel) , aber Dresdens Torhüter Silverthorn konnte seinen Kasten bis zum Ende des Spiels sauberhalten. Damit verliert der SCR gegen den Tabellenletzten aus Sachsen zum zweitenmal im heimischen Stadion.
Das nächste Wochenende steht im Zeichen der bayerischen Derbies. Am Freitag trifft der SC Riessersee daheim auf die Star Bulls Rosenheim (siehe auch die Ticketaktion) und am Sonntag kommt es zum Duell mit den Cannibals in Landshut.
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