SCR verliert erstes Finalspiel

-1:3 Niederlage gegen clevere Bietigheimer-

Spiel eins der Best of Seven Finalserie der DEL 2. Es war Freitag der 13., bei vielen Menschen ein Unglückstag - so auch heute für den SC Riessersee.
Im ersten Spielabschnitt sahen die 3546 Zuschauer ein äußerst taktisch geprägtes Spiel von beiden Mannschaften. Keiner wollte den ersten Fehler machen und vor allem natürlich Unterzahlsituationen vermeiden. In eine kam dann aber der SCR, welche er aber wieder mal mit einem starken Penalty-Killing überstand. Danach hätte Lubor Dibelka mit der ersten großen Chance für die Werdenfelser die Führung erzielen können, scheiterte aber. Besser machte es dann Jared Gomes in der 15. Spielminute. Er fischte bei eigener Unterzahl den Puck am Bietigheimer Stürmer vorbei, ging über links alleine auf Martinovic zu, verlud ihn und traf zum 1:0. Dies war gleichzeitig auch der Pausenstand.
Im Mittelabschnitt kamen die Gäste mit viel Druck aus der Kabine und bestimmten den größten Teil des Drittels. Mit zwei Treffern durch Sommerfeld und McKnight drehten sie das Spiel. Es hätte auch Unentschieden stehen können, da Felix Thomas mit einem Pfostentreffer und Lubor Dibelka, bzw. Tim Richter mit Top-Chancen scheiterten. So ging es aber mit einem 1:2 Rückstand in die Kabinen.
Der SCR versuchte im Schlussabschnitt mit allen vorhandenen Mitteln den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber ein ums andere Mal am gut aufgelegten Martinovic. Chancen durch Beck, Mueller oder auch Johansson konnten nicht genutzt werden. Auf der anderen Seite verteidigten die Bietigheimer konzentriert und abgeklärt ihren Vorsprung. Als Coach Toni Söderholm in der letzten Spielminute Hare durch einen sechsten Feldspieler ersetzte, waren die Chancen für den SCR da, aber der Puck wollte einfach nicht ins Tor. Kurz vor Ende traf dann Cabana ins leere Tor zum 1:3 Endstand an diesem Abend.
Das nächste Heimspiel findet bereits am Dienstag, 17.03.2018 um 20 Uhr im Olympia-Eissportzentrum statt. An diesem Tag sind die Kassen bereits ab 11 Uhr für den Kartenvorverkauf geöffnet.

Toni Söderholm: „Glückwunsch an Kevin und die Steelers. Sie waren heute viel besser, das muss man ehrlich sagen. Wir haben zu viele Chancen zugelassen, schlechte Wechsel gehabt und viele Fehler gemacht. Es war kein gutes Spiel von uns, alle müssen sich steigern und cleverer agieren. Aber - es war nur Spiel 1, Sonntag geht es weiter.“