SCR ohne Glück am Familientag

-4:5 Niederlage gegen Dresden – Heimserie gerissen-

Nach der schmerzhaften Derbyniederlage am Freitag in Bad Tölz wollte die Mannschaft heute zeigen, dass dies nur ein Ausrutscher war. In einem torreichen Spiel sahen die Zuschauer von Anfang an bemühte Hausherren, die es schafften, zwei Mal im ersten Spielabschnitt durch Wilhelm und Driendl in Führung zu gehen. Aber die Gäste ließen sich davon in keinster Weise beirren und trafen ihrerseits jeweils postwendend durch Kumeliauskas und Davidek zum jeweiligen Ausgleich. Kurz vor Ende des ersten Drittels hatte Daubner noch die große Chance zur Führung, doch es blieb beim 2:2.
Der Mittelabschnitt war nahezu eine Wiederholung vom Ersten. Erneut gingen die Riesserseer durch Mayenschein, dieses Mal in Überzahl, in Führung, doch nur kurz darauf traf der Dresdner Marius Garten zum 3:3. Zur Hälfte des Spieles hatte Lubor Dibelka mit einem Alleingang wieder die Führung auf dem Schläger, doch der starke Henning Schroth im Tor der Gäste vereitelte. Wenig später machte es Andi Driendl besser. Erneut in Überzahl vollendete er nach toller Vorlage von Lubor Dibelka zum 4:3 und markierte damit seinen zweiten Treffer an diesem Abend. Dieses Mal sollte es etwas länger dauern, aber wie vorher auch, glichen die Gäste erneut aus. In der 34. Minute traf Martin Davidek, ebenfalls zum zweiten Mal und ebenfalls in Überzahl zum 4:4. Danach hatten beide Mannschaften die Führung auf dem Schläger, beide Torhüter ließen aber keinen weiteren Treffer mehr zu.
Im letzten Spielabschnitt versuchten beide Teams, das Spiel für sich zu entscheiden. Chancen dazu gab es hüben wie drüben, doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich. Eine Minute vor Schluss traf Alexander Höller zur erstmaligen Führung für die Dresdner an diesem Abend, welche gleichzeitig auch den Sieg für die Gäste bedeutete. Damit ist die Serie von 10 Heimsiegen gerissen und auch die Serie, dass sagenhafte 17x in Folge daheim gepunktet werden konnte.

Das nächste Heimspiel findet am kommenden Freitag, 09.02.2018 um 20:00 Uhr im Olympia-Eissportzentrum statt, zu Gast sind dann die Wölfe Freiburg.

Toni Söderholm: „Wir haben heute nicht gewonnen, weil wir nicht gut genug waren – das ganze Wochenende nicht. Die Leistung war nicht in Ordnung, wir waren auch mental nicht gut genug. Wenn du zu Hause vier Mal in Führung gehst, musst Du gewinnen. Wie waren mental auch nicht bereit genug, dafür übernehme ich die Verantwortung. Wir werden nächste Woche hart arbeiten und am kommenden Wochenende eine bessere Leistung zeigen.“

Tore: 1:0 Stephan Wilhelm (4:50/EQ), 1:1 Tadas Kumeliauskas (6:27/EQ), 2:1 Andreas Driendl (7:32/EQ), 2:2 Martin Davidek (8:01/EQ), 3:2 Jakob Mayenschein (22:09/PP1), 3:3 Marius Garten (23:25/EQ), 4:3 Andreas Driendl (30:31/PP1), 4:4 Martin Davidek (33:31/PP1), 4:5 Alexander Höller (58:53/PP1)